Hardware & Montage

Der Temperatur-/ Luftfeuchtesensor (MS-TL) ist standardmäßig mit einem Solar-Shield mit passiver Belüftung ausgestattet, welches die Lufttemperatur der Umgebung bestmöglich wiedergibt. Dabei ist zu beachten das die Umgebung jene Bedingungen widerspiegeln sollte, welche man beabsichtigt zu messen.

Montage (MS-TL) in unmittelbarer Nähe der Kultur idealerweise

  • in möglichst schattiger Umgebung bzw. an Orten wo die Umgebung nicht unnatürlich aufgeheizt wird
  • befestigt an einer Metall- Holz- oder Betonsäule mit heller Farbe auf 2 Meter Höhe
  • auf natürlichem Untergrund
  • in mindestens 10 m Abstand zu Gebäuden, Asphaltflächen, etc.
  • mindestens 10 m Abstand zu Strahlungsintensiven Anlagen wie z.B. Funkmasten, Photovoltaikanlagen etc.
  • den Sendeteil, gerade (vertikal),  an höchst möglicher Position und die Antenne allseitig freistehend (siehe Abbildung)

Montage (MS-BF) in unmittelbarer Nähe zur Kultur

  • das Erdreich mit einem Spaten ca. 20x20cm bis ca. 30cm Tief ausheben
  • Sensor im Wurzelbereich in 20-30cm Tiefe vorsichtig in unbearbeitetes Erdreich einstechen. Auf zu starken Wiederstand zb. Steine achten! Die Elektroden dürfen nicht verbogen werden!
  • Aushebung wieder vorsichtig, Schichtweise mit Erdreich füllen (um den Sensor nicht zu beschädigen)
  • Stelle markieren
  • mindestens 10 m Abstand zu Strahlungsintensiven Anlagen wie z.B. Funkmasten, Photovoltaikanlagen etc.
  • den Sendeteil, gerade (vertikal),  an höchst möglicher Position und die Antenne allseitig freistehend (siehe Abbildung)

Auf den Bodentyp kalibrieren:

Der Sensor muss nach der Inbetriebnahme auf den Bodenart/Standort kalibriert werden, da ein gewisser % Wert je nach Bodenart eine andere Aussage hat. Das kann beispielsweise mittels Tensiometer erfolgen. Dabei wird die Saugspannung ermittelt und mit der relativen Bodenfeuchte des MYSENS-Sensors abgeglichen.

Beispiel:

leichter Sand | Bewässerungsbandbreite: 450 bis 700 mbar (Tensiometer) = 21 bis 28 % (MYSENS Sensor)

Montage (MS-RF) in oder in der Nähe der Kultur idealerweise

 

  • in freiem Gelände
  • stabil befestigt an einer Metall- Holz- bzw. Betonsäule oder auf einer Bodenplatte, welche auch bei Wind nicht schwankt
  • die Niederschlagsöffnung waagrecht ausgerichtet (Wasserwage!)
  • in mindestens 10 m Abstand zu Gebäuden, Bäumen, Sträuchern, Überkronenbewässerung etc.
  • geschützt vor Verschmutzungen durch Starkregen (Versandung) in mindestens 1 m Höhe
  • mindestens 10 m Abstand zu Strahlungsintensiven Anlagen wie z.B. Funkmasten, Photovoltaikanlagen etc.
  • den Sendeteil, gerade (vertikal),  an höchst möglicher Position und die Antenne allseitig freistehend (siehe Abbildung)

Da der Empfänger sehr energieschwache Signale detektieren muss , ist es wichtig dass dieser korrekt montiert/positioniert wird. Wir haben verschiedene Empfänger im Sortiment welche Empfangsreichweiten von 1 km bis zu 20 km abdecken.

Idealerweise:

  • an höchst möglicher Position (Antenne freistehend und entfernt von strahlungsintensiven Anlagen wie z.B. anderen Sendern, Computern, Wechselrichtern…) möglichst in Bereichen mit wenig Abschirmung durch z.B. dicke Wände oder Metallpaneele, Metallgegenstände etc.
  • Antenne allseitig frei, insbesondere entfernt von metallischen Gegenständen in direkter Umgebung
  • gerade Ausrichtung (Antenne vertikal)

Nach ca. 3 Minuten nachdem das LAN-Kabel (Netzwerkkabel) an deinen Internet-Zugangspunkt z.B. A1-Router angeschlossen und das Gerät in Betrieb genommen wurde, sollten folgende LEDs am Gerät leuchten. Nur dann gibt der Empfänger die Sensor-Daten auch an den MYSENS-Server weiter:

 

Empfangsstärke und Haltbarkeit der Batterie

Die Empfangsstärke -ersichtlich auf der Karte – ist in 4 Stufen (Striche) eingeteilt wobei 4 Striche „starker Empfang“ und 1 Strich „schwacher Empfang“ bedeutet. Ein Punkt (ohne Striche) bedeutet „sehr schwacher“ Empfang. Ein sehr schwacher oder gar kein Empfang (zb. ausgeschalteter Empfänger) hat eine höhere Sendedauer und dadurch eine höhere Batterieentladung zur Folge. Dadurch kann sich die Lebensdauer der Batterie stark reduzieren. Wenn das Batterie-Symbol leer mit rotem Rand dargestellt wird muss die Batterie erneuert werden!

Wenn du den Sensor daher längere Zeit nicht verwendest, schalte nicht den Empfänger aus, sondern schalte den Sensor aus um die Batteriehaltbarkeit zu verlängern.

Der Sensor kann – wenn ernicht benötigt wird – auch ausgeschaltet werden um die Lebensdauer der Batterie zu verlängern.

Das betrifft vor allem Sensoren die ausschließlich für die Frostwarnung eingesetzt werden , und in keinen Modellen benötigt werden. Folgendes Video zeigt wie dabei vorgegangen werden soll: (im Aufbau)

 

Bedienungsanleitung App


Symbole und Bedeutung auf der Karte

Oben links ist der Sensorname eingetragen.  Dieser ist bei eigenen Sensoren farbig und anklickbar um zur Detailansicht zu wechseln.

Darunter befindet sich das Empfangssymbol. Die Empfangsstärke ist in 4 Stufen (gebogene Striche) eingeteilt wobei 4 Striche „starker Empfang“ und 1 Strich „schwacher Empfang“ bedeutet. Ein Punkt (ohne Striche) bedeutet „sehr schwacher“ Empfang. Ein sehr schwacher oder gar kein Empfang hat eine höhere Sendedauer und dadurch eine höhere Batterieentladung zur Folge. Dadurch kann sich die Haltbarkeit der Batterie stark reduzieren. Wenn du den Sensor daher längere Zeit nicht verwendest, schalte nicht den Empfänger aus sondern schalte den Sensor aus um die Batteriehaltbarkeit zu verlängern. Eine entsprechende Anleitung dazu findest du unter Support.

Auf der rechten Seite unter dem aktuellen Datum befindet sich das Statussymbol für Blattnässe. Ein graues Blatt bedeutet das, dass das Blatt „trocken“ ist. Ein blaues Blatt bedeutet das, dass das Blatt „nass“ ist. Eine korrekte Anzeige der Statussymbole, setzt eine möglichst lückenlose Übertragung der Sensordaten voraus. Beim Regensensor ist anstatt dem Blattsymbol ein Regensymbol zu sehen, mit welchem die Regenintensität abgebildet wird. Ein blauer Tropfen bedeutet „leichter Regen“ drei blaue Tropfen bedeutet „Starkregen“

 

Unter den Symbolen befinden sich die aktuellen Daten, welche aktuell übertragen wurden. Den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung mit Datum und Uhrzeit findest du unter „Aktualisiert am“. In den letzten zwei Zeilen werden die Minima und Maxima, bzw. beim Regensensor die gesamte Regenmenge der letzten 24 Stunden angezeigt.

 

Anleitung Erweiterungspakete

Frostbewarnung

Beim Paket „Frostbewarnung“ kann die Trocken- oder Feuchttemperatur von ein oder mehreren Sensoren auf ein oder mehrere Telefonnummern bewarnt werden. Das Paket ist von 01.3. bis 01.6. verfügbar. Die Einrichtung erfolgt in 3 Schritten.

1. Frostbewarnungs-Pakete buchen.
Ein Paket besteht aus 3 Warnkombinationen (3 Sensoren und eine Telefonnummer oder 1 Sensor mit 3 Telefonnummern usw.) Die Kosten für den SMS Versand bzw. Anruf sind inkludiert und werden nicht extra verrechnet. Es können mehrere Pakete gebucht werden. Dadurch erhöht sich die Anzahl der möglichen Warnkombinationen um jeweils 3.

2. Kontaktdaten hinzufügen
Hier werden die Kontaktdaten für die Bewarnungen hinterlegt. Die Telefonnnummern müssen mit Ländervorwahl (z.b. 0043) eingetragen werden!

3. Frostbewarnung einrichten (Warnkombination)
Hier können einem bestimmten Sensor eine Telefonnummer und ein Grenzwert, unter dem mit SMS oder Anruf bewarnt wird, zugeordnet werden. Nach dem Hinzufügen (in Schritt 3) wird ein SMS/ANRUF getätigt. Nur wenn dieses SMS/ANRUF ankommt ist die Bewarnung funktionsfähig. Wenn mehrere Nummern vom einem Sensor bewarnt werden sollten, muss dafür ein eigener Eintrag (in Schritt 3) hinzugefügt werden. Ebenso wenn mehrere Grenzwerte von einem Sensor bewarnt werden sollen.  Ist die Bewarnung aktiv erscheint im Dashboar der Status Bereit

ACHTUNG: Die Warnung erfolgt 1 mal je Warnkombination, unmittelbar nach unterschreiten des Grenzwertes an die eingestellte Telefonnummer. Dabei wird im Dashboard der Status Alarmiert ausgegeben. Der Status bleibt so lange auf Alarmiert, bis die Temperatur den eingetragenen Grenzwert um +1° C übersteigt. Erst danach wechselt der Status wieder auf Bereit und es erfolgt bei einer weiteren Unterschreitung des Grenzwertes eine erneute Warnung am selben und an allen darauffolgenden Tagen bis zum löschen der Warnkombination. Am 1.6. wird die Frostbewarnung standardmäßig deaktiviert.

Wir empfehlen die eingetragenen Warnkombinationen wieder zu löschen wenn diese nicht mehr benötigt werden!